Dienstag 20 August 2019
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Morgens halb Zehn in Bang Lamung

Morgens halb Zehn in Bang Lamung

Das Frühstück liegt hinter uns. Wir sitzen am Pool und begrüßen den sonnigen Tag mit freudigem Herzen. Sonntag ! Morgen verlassen wir diese ruhige Anlage, die es uns ermöglichte, uns an die Temperaturen in Thailand zu gewöhnen. Übers Wochenende ist hier etwas mehr los. Einige Zimmer sind mit Ehepaaren aus Bangkok belegt, die hier die Ruhe genießen.

Gestern waren wir mit dem Fahrer des Hotels in Pattaya, um Geld zu wechseln. Leider hatten wir dabei nicht beachtet, dass ein besonderer Feiertag war: Thailand feierte den Tag des Kindes. Alle waren unterwegs zu verschiedenen Veranstaltungen, welche die Regierung zu „Ehren des Kindes“ gab. Für eine Strecke, die unser Fahrer sonst in 20 Minuten hinter sich bringt, brauchten wir gestern über eine Stunde. Und das, nur um Geld zu wechseln. Die Rückfahrt hatten wir dann schnell geschafft. Da es bereits nach 13 Uhr war, ließen wir uns direkt ins Restaurant bringen, wo wir wieder lecker zu Mittag essen konnten. Leider hatten wir uns in der Auswahl dieses Mal etwas vertan. Was kam, entsprach eigentlich nicht ganz unseren Vorstellungen. Mein Tintenfisch, gefüllt mit gesalzenem Ei schmeckte mehr als gewöhnungsbedürftig, dafür war Achims Curry sehr lecker. Mein gebratenes Gemüse wurde im Teigmantel frittiert serviert – recht schmackhaft, aber sehr fettig. Die Suppen, die wir am Tag zuvor dort gegessen hatten, waren dagegen fantastisch. Achims feurige Fischsuppe und mein Hühnchen in Kokosmilch und Galgant waren ein Genuss. Nun denn, heute suchen wir uns wieder etwas anderes aus.

Es ist tatsächlich so, dass es außer dem Fischrestaurant (welches aber auch Fleischgerichte anbietet) in der Umgebung für uns kaum etwas zu sehen gibt. Da wir schon öfters in dieser Gegend waren, hatten wir uns alles schon angesehen: den Zoo (haben wir auch in Köln), Mini Siam, (ganz Asien in kleinen Skulpturen dargestellt, ist zwar eine Sehenswürdigkeit, aber nur für 1x), der Tempel, komplett aus Holz gebaut, faszinierte uns beim letzten Besuch und Long Noogch, eine riesige, sehr schöne Garten- und Skulpturenlandschaft haben wir auch schon zwei Mal besucht. Alles Dinge, die jemand besuchen kann, wenn er zum 1. Mal hier in der Umgebung ist. Wir genossen dafür umso mehr die Ruhe und Abgeschiedenheit von Serene Sands Resort. Obwohl der Pool gewöhnungsbedürftig kühl ist, waren wir täglich schwimmen. Für thailändische Verhältnisse sind die 18°C in der Nacht und ca.25/27 °C am Tag recht kühl. Gestern Abend brauchte Achim zum Abendessen auf der Terrasse sogar eine Jacke. Kei, die Tochter des Hotelbesitzers musste gestern abreisen, da sie in Bangkok gebraucht wurde. Schade, wir hatten uns an ihre freundliche Art schon gewöhnt. Dafür ist jetzt wieder die reguläre Managerin da. Auch nett und freundlich, aber eben ganz geschäftsmäßig.

Die Zeitumstellung haben wir soweit gut gemeistert. Gestern Nacht haben wir von 22  bis 8 Uhr (fast) durchgeschlafen.

Heute Morgen roch es dann in der ganzen Umgebung nach diesem typischen Rauch. In meiner optimistischen Art, meinte ich zu Achim, das sei der Rauch, mit dem die Asiaten die Fliegen verscheuchen. Er erwiderte: die verbrennen ihren Müll. So unterschiedlich können Ansichten sein.

Den nächsten Blog gibt es dann von Koh Chang, der Insel im süd osten von Thailand. Morgen geht es mit dem Taxi vier Stunden bis Trat. Dort bleiben wir zwei Nächte, um die Fähre nach Koh Chang zu buchen und uns etwas in der – uns bisher unbekannten - Gegend umzusehen.

Hier noch die Internetseite dieses Hotels: www.serenesands.com
Und des Restaurants   www.goldendragonpattaya.com

Nun grüßen wir alle ganz herzlich,
eure Weltenbummler

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