Samstag 14 Dezember 2019
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Trat – eine kleine Perle in Ostthailand

Trat – eine kleine Perle in Ostthailand

„Was wollt ihr in Trat, da ist doch nichts los…“ bekamen wir öfters von Mitreisenden zu hören, wenn sie hörten, wo wir die nächsten Nächte sein werden. Jetzt, wo die fünf Tage beinahe vorbei sind,

können wir mit bestem Wissen und Gewissen behaupten, dass es sich lohnt, in Trat einige Tage zu verbringen. Wir meinen, Trat hat es verdient, einen Extrablog zu bekommen.

Alleine die kleine, familiär geführte Anlage (Baan Rim Nam Resort“ = Kleines Dorf am Fluss gelegen), ist ein einmaliges Erlebnis. In den vier Blocks sind je vier Zimmer untergebracht. Unser Zimmer liegt in der oberen Etage und hat einen großen Balkon. Hier geht immer ein leichter Wind und nachts schlafen wir bei offener Tür, bestens gesichert durch ein Moskitogitter. Einfach toll. Mitten in der Nacht muss ich dann allerdings immer aufstehen, da es zu kühl wird. Das einzig wirklich schlechte, sind die Betten. Sie sind zwar riesig groß, aber hart wie ein Brett. Mit mehreren Kissen haben wir uns zwei weichere Nester gebaut, in denen wir dann in Ruhe und gepolstert schlafen können.

Schon am ersten Tag machten wir einen Ausflug in und durch die Stadt. Im Tempel erlebten wir eine Beerdigungszeremonie. Danach machten wir einen Besuch im „Heimatmuseum Trat“, der aber schon nach 20 Minuten beendet war. Die Post war dann geschlossen und wir konnten leider keine Briefmarken für die Sammlung erstehen. Dafür entdeckten wir in einer kleinen Gasse ein tolles Lokal, in welchem wir dann lecker und günstig essen konnten. Mit Stadtplan bewaffnet, fanden wir schließlich auch den riesigen Markt. Neben frischem Fisch und Fleisch (mit dem üblichen, nicht immer leicht zu ertragenden Duft) gab es Obst und Gemüse in Hülle und Fülle. In den Gängen daneben konnten wir neben Kleidung aller Art auch Kosmetika und Handys in unübersichtlicher Menge betrachten. Es lohnt sich nicht, wenn man längere Zeit in Asien unterwegs ist, alles von zu Hause mitzuschleppen. Zahnpflegesachen, Duschgel oder Antimoskitosprays bekommt man hier sogar billiger, als zu Hause. Nur Sonnencremes sind sehr teuer.

Zum Abendessen gingen wir dann auf den Nachtmarkt, wo man an knapp hundert Ständen alles fertig zubereitet bekommt. Wir haben immer etwas Leckeres gefunden, da wir jeden Abend dort essen waren. Auf Frösche oder sonst undefinierbares haben wir gerne verzichtet. Auch die frisch gerösteten Insekten und Larven haben wir nicht probiert, obwohl sie sehr gesund und reine Proteinbomben sein sollen. Dafür schmeckte der in Salzkruste gegrillte Fisch himmlisch. Dazu wurde frisches, rohes Gemüse gereicht – und das Ganze für 4.50 Euro. Ich bevorzugte eine Nudelsuppe mit Huhn und gegrillte Hähnchenkeulen. Zum Dessert gab es Klebereis mit Mango, mit süßer Kokosmilch übergossen. Solch eine kulinarische Reise über den Nachtmarkt kostete zu Zweit um die 8 Euro.

Die Abende ließen wir auf dem Balkon ausklingen, da die Abende am Fluss bei ca.25°C und rot scheinendem Vollmond besonders romantisch waren. Die vier Tage waren leider viel zu schnell vorbei. Morgen geht die Fahrt mit dem Bus weiter nach Bangkok, wo wir allerdings nur eine Nacht zubringen werden, bevor wir dann am Tag darauf über Kuala Lumpur nach Bali fliegen.

Heute haben wir in der Post Briefmarken gekauft. Die Post musste allerdings nach den drei Blocks für 7.50 Euro schließen, da sie keine „Sammlermarken“ mehr hatte. In einem Tempel, am Rande der Stadt begegneten wir dann einer Horde von Hunden, die bellend und knurrend auf uns zukamen. Gut, dass ein alter Mönch in der Nähe war, der diese Meute unter Kontrolle hatte. Die Maulkörbe, welche ein Teil der Meute tragen musste, versprach nichts Gutes. So haben wir diesen Tempel gerne und schnell verlassen. Zum Mittagessen hatten die meisten Lokale geschlossen. Warum? Keiner konnte es uns sagen. Das Lokal, wo wir am Ankunftstag gegessen hatten, wollten wir nicht erneut aufsuchen, da ich den Rest des Tages in der Nähe der Toilette bleiben musste. So entschlossen wir uns, im Supermarkt einige Teilchen und etwas Obst zu besorgen. Wir werden dann auf dem Nachtmarkt ein Gericht mehr essen.

Auch die Juniorchefin unserer Anlage treffen wir jeden Abend dort beim Essen. Dann kann es nicht die schlechteste Küche sein.

So, nun bleibt uns wieder nur übrig, Euch ganz herzlich zu grüßen und Euch alles Gute zu wünschen.

Wie wir durch verschiedene Telefonate mit der Heimat erfahren haben, ist der Winter über Deutschlang gekommen. Wir werden versuchen, viel Sonne für Euch in unsere Herzen zu packen!!!

Bis zum nächsten Blog,
Eure Weltenbummler

Eine Bitte zum Schluss: macht Werbung in Eurem Freundes- und Bekanntenkreis für diese Seite. Es ist manches Mal etwas enttäuschend, wie wenige sich den Blog anschauen und ich frage mich, ob es nicht besser wäre, sich die Arbeit und das Geld zu sparen und dafür lieber wieder persönliche Mails zu verschicken.

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