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Malediven

Malediven, 12. April

Das Wetter ist schön, das türkisblaue Wasser, welches sich um die kleinen Inseln zieht noch schöner. Die Temperaturen liegen bei rund 30°C.

Beim Frühstück um 9 Uhr bringt uns Dagmar bereits die Tickets zum Tendern mit. Sie berichtet uns, dass unsere Ausfahrt jedoch frühestens in einer Stunde sein wird. Tatsächlich dauert es zwei Stunden, bis wir endlich ins Boot einsteigen können. Auf Male, der Hauptinsel des Reiches angekommen, gehen wir zunächst auf die linke Seite des Hafengebietes. Wir kommen direkt in den Marktbereich für Obst, Gemüse und Gewürze. Hunderte von kleinen Ständen befinden sich in der riesigen Halle. Direkt am Eingang bietet ein Verkäufer frische, gekühlte Kokosnüsse an. Für je einen Dollar nehmen wir dieses Angebot dankend an. Danach kaufen wir frischen Ingwer, Mangos, Mandarinen und Kokosmark im Bananenblatt. Der anschließende Spaziergang durch die Altstadt bietet nichts Besonderes. Auf dem Vorplatz der Moschee sitze ich mit Renate und trinke Wasser, da man enorm schwitzt. Achim macht rundum noch einige Fotos. Der Weg zum Strand zieht sich dahin. Von wegen 10 Minuten. Was wir dann vorfinden ist ein rund 150 m breiter, weißer Strand, durch eine Mauer vom Meer getrennt. Durch eine Lücke von 30 m schwappen die Wellen in die Schwimmlagune. Das Wasser ist hellblau, aber recht verdreckt; Plastikmüll inklusive. Achim geht eine halbe Stunde schwimmen, wie die anderen 100 Leute vom Schiff auch. Endlich mal im und nicht nur auf dem Wasser. Auch die "Sittenpolizei" ist unterwegs. Vor allem Frauen im Bikini sind ihr Ziel. Diese müssen sich sofort ein langes T-Shirt anziehen, oder den Strand verlassen. Überall stehen Verbotsschilder, dass Baden im Bikini oder mit knappen Badehosen verboten ist. Danach geht es zurück zum Tenderboot. Die Rückfahrt ist enorm lebhaft. Das Boot schaukelt und verschiedene Mitreisende stöhnen bei jeder kräftigen Bewegung auf.

Am Abend berichten einige Mitreisende, wie schön die Ausflüge zu den Inseln waren. Sie waren in verschiednen Hotel Resorts, konnten sich dort im Pool und Meer bewegen, hatten Essen und Trinken inklusive. Das bunte Treiben im Meer faszinierte die Meisten. Dieser Tag hatte allerdings seinen Preis: zwischen 180 und 240 € pro Person.

Um 18 Uhr war dann Sail Away. Auf Deck 11 fand wieder eine Fete mit Musik und Buffet statt. Allerdings hielt sich der Andrang in Grenzen, da es sehr stürmisch war.

Für die meisten war der Besuch der Hauptstadt eine Enttäuschung. Die über 1200 Inseln drum herum sind bestimmt toll, da auf vielen ein Urlaubsresort ist, welches zu traumhaften Tagen einläd.

Auch heute wieder ganz herzliche Grüße an alle in der Heimat,
eure Weltenbummler

P.S.: wenn ihr eine Mail oder einen Kommentar auf der Blogseite hinterlassen, aber keine Antwort erhalten habt, liegt es daran, dass wir in unsere eigene Seite wegen es schlechten Internets nicht rein kommen. Wir werden dies erst von zu Hause aus lesen können. Sorry !!! Achim steht meist mitten in der Nacht auf, um die Blogs hoch zu laden, da es tagsüber nicht möglich ist.

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